OHRENSESSEL-GEDANKEN

OHRENSESSEL-GEDANKEN 4.19 – Flow

 

Ich lege meine ausgestreckten Finger auf die Computertasten, einfach so drüber. Dann richte ich meinen Oberkörper gerade auf. Meine Kopfhörer habe ich schon auf und Musik in grade nicht maximaler Lautstärke dringt in mein Gehirn. Die Musik holt mich in eine Gefühlswelt voller Freude.

Ich atme tief ein, und wieder aus. Beginnende Müdigkeit atme ich weg.

Dann geht es los. Meine Finger bewegen sich in die Ausgangsstellung „asdf“ „jklö“. Ein Impuls aus dem Innern treibt mich zum los schreiben, aber der Kopf ist noch nicht so weit.

Ich atme tief ein, und wieder aus.

Ich schließe meine Augen, komme ganz in den jetzigen Moment. Kurz nehme ich die Hände von den Tasten und falte Sie vor meinem Gesicht, wie zu einem Gebet.

Regungslos lausche ich den Tönen und höre in mich hinein. Schön ist dieser Augenblick. Meine Gefühle formen ein Lächeln auf meinem Gesicht.

Frei … ja frei fühle ich mich. Kein zu schwerer Rucksack mehr auf meinem Rücken.

Diesem Gefühl gebe ich Raum und genieße es bis zu den äußersten Fingerspitzen und Zehen.

Wieder atme ich tief ein, und wieder aus.

Und da kommen sie, die Wörter, zuerst noch holprig, dann beginnen sie zu fließen, um dann in einen Wortstrom zu münden. Ich lege meine Finger wieder auf die Tasten und beginne den Wörtern zu folgen. Buchstabe für Buchstabe erscheint auf dem Bildschirm. Zuerst langsam, dann schneller und immer schneller. Ein „Flow“ erfasst mich. Genussvoll lasse ich Zeile für Zeile entstehen. Die Geschichte die zwischen den Zeilen entsteht, reißt mich mit sich fort.

Da … die Musik bricht ab. Oh, das geht gar nicht.

Nichts, aber auch gar nichts darf mich jetzt stören.

Kurz den Text gespeichert, hinüber zum Mediaplayer, Lieblingsmusik wieder an und was hatte ich vergessen? Ich hatte nicht auf „wiederholen“ eingestellt. Schnell die Einstellungen vorgenommen und zurück zu meiner Geschichte.

Und ich schreibe schon wieder weiter. Die kleine Unterbrechung hat mir den Wortfluss nicht genommen. Im Gegenteil, ich schaukle von einer Wortblume zur nächsten. Fast ist es wie die Musik in meinem Ohr.

Kurz setze ich ab, und fahre mir mit meinen Händen durch die Haare.

Einen Moment halte ich inne.

Ja, so fühlt sich Leben an.

Leben, atmen, schreiben, leben, atmen, schreiben … LEBEN …

—–

Ihr lieben Leserinnen und Leser … ja, ich lebe so was von …
In solchen Momenten spüre ich mich bis in den letzten Winkel meines Körpers.

Nun verabschiede ich mich für heute und wünsche Euch alles Liebe und eine gute Nacht.

Eure
Sophie


OHRENSESSEL-GEDANKEN Übersicht


 

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THERAPIE

THERAPIE 2.19 – Freiheit und Mut

Hallo Ihr Lieben!

Da es mir wieder ziemlich schlecht ging (ich hatte eine gemischte bipolare Phase), bin ich seit letzten Sonntag wieder in der Klinik. Ich zitterte am ganzen Körper und konnte mich nicht mehr still halten, als ich wieder aufgenommen wurde. Meine Ärztin setzte daraufhin meine Antidepressiva herab und ich bekam mehr Schlafmittel (2 Dominal 80, 1 Trittico 150, 1 Buronil 25, 1 Zoldem). Seit dieser Medikation (seit gestern) kann ich wieder einigermaßen schlafen. Ich schlafe gut ein und schlafe dann bis 4.30 oder 5.00 Uhr. Da bin ich sehr froh darüber, habe ich doch in letzter Zeit oft nur zwei bis drei Stunden geschlafen.

Die Aufnahme an der Psychotherapiestation hat sich von 2. Mai auf 13. Mai verschoben.

Habe endlich meinen Computer im Krankenhaus aufgebaut, damit ich wieder schreiben kann. Habe grade große Lust zu schreiben, dieses imaginäre weiße Blatt mit Buchstaben zu verzieren.

Ein Thema das mich im Moment sehr beschäftigt ist, was ich doch für eine Freiheit gewonnen habe. Doch was fange ich nun an mit dieser Freiheit. Ich weiß nicht wohin mit mir. So viele Interessen wären da, aber ich habe keinen Plan. Fange das eine an, um gleich wieder zum anderen zu springen und das auch gleich wieder als fade zu empfinden. Ein neues Spielzeug muss her. Meine Bücher sind meine Lebensbegleiter. Die große Auswahl macht es im Moment für mich unmöglich, mich zu entscheiden.

Ist das so, wenn man die absolute Freiheit empfinden kann? Dass man dann nicht mehr weiß wohin damit? Das ist es nämlich, ich habe das Gefühl absolute Freiheit zu empfinden. Ich kann machen was ich will. Ich darf ich sein, ohne Einschränkung. Und doch, weiß ich nicht, wie ich ich sein kann. Eine große Leere macht sich in meinem Inneren breit.

Dabei müsste ich ja sehr zufrieden und glücklich sein. Es haben ausnahmslos alle Vorhaben, die ich im letzten halben Jahr in Angriff genommen habe, geklappt. Jetzt ist alles in Ordnung, mein Leben verläuft in geordneten Bahnen. Ich bin sparsam und lebe zurückgezogen. Einziges nach außen Gehen mache ich, wenn ich zum Kommunikationszentrum gehe.

Hier trifft man viele Menschen, gesunde, angeschlagene und psychisch kranke Menschen. Bei Kaffee und Kuchen lernt man sich ein stückweit kennen. Wobei Nähe fast nicht zugelassen wird. Und wenn man denkt, man ist jemandem näher gekommen, ist es bei der nächsten Begegnung wieder ganz anders, ja fast kühl. Und trotzdem zieht es mich dort hin. Ja, ich möchte auch dem Gegenüber diese Maß an Freiheit zugestehen, das ich habe.

Dadurch, dass ich bei den Zeugen Jehovas ausgetreten bin, habe ich meinen gesamten Freundeskreis verloren, da ein richtiger Zeuge Jehovas nicht in Kontakt treten darf mit „Ausgeschlossenen“. Ja, das bin ich, eine „Ausgeschlossene“ aus einer Gemeinschaft. Es tut etwas mit mir, dieses Gefühl, das das im Draußen sein begleitet. Es fühlt sich schlimm an und nagt in meinem Inneren. Aber andererseits bin ich froh im Draußen, da dort die unendliche Freiheit noch auf mich wartet bzw schon ein bisschen da ist.

Wie geht es Euch mit dem Freiheitsgedanken? Ist es überhaupt möglich absolute Freiheit zu empfinden, zu spüren? Ich habe dieses unendliche Gefühl der Freiheit in mir, so empfinde ich es zumindest. Aber ich denke, es braucht auch viel Mut, sich in diese empfundene Freiheit zu begeben, in ihr einzutauchen und aus ihr heraus Entscheidungen zu treffen.

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Also, alles Liebe euch allen da draußen und ganz lieben Dank für euer Vorbeikommen hier. Eure Kommentare bereichern mich so und bringen mich oft auf Gedanken, die ich von mir aus nicht denken kann. Herzliches Dankeschön dafür!

Alles Liebe von eurer
Sophie


THERAPIE Übersicht


 

ZITATE

ZITAT 3.19 – Katharine Hepburn

 

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben!

Die letzten Tage musste ich mich etwas zurückziehen, um mit mir wieder ins Reine zu kommen. Der leicht psychotische Anflug, der mich bei meinem letzten Beitrag begleitet hat ist nun wieder vorbei.

Ich habe viel nachgedacht und nachgesurft über die Liebe. Und da fiel mir folgendes Zitat von Katharine Hepburn in die Hände, das mir sehr gut gefällt:

20190130_katharine_hepburnEs ging mir sehr viel über dieses Thema durch den Kopf. Die Scheidung von meinem Mann hat ihre Spuren hinterlassen. Dennoch möchte ich nicht in Unfrieden mit meiner Vergangenheit leben und die Liebe an sich verdammen. Wie Frau Hepburn schon sagt, ist die Bereitschaft zu geben ein Schlüssel zur Liebe.

Wichtig finde ich dabei, dass man in einer Beziehung nicht nur der Gebende ist. Meine Großmutter väterlicherseits sagte schon treffend: „Wenn jeder die Hälfte nachgibt, trifft man sich in der Mitte.“

Sie konnte sich sehr grämen, wenn sich zum Beispiel das Nachbarehepaar stritt. Und wenn sie dann wieder Hand in Hand am Haus zum Kirchgang vorbeizogen, freute sie sich mit ihnen ungemein. Sie war überhaupt sehr mitfühlend und hatte immer was zu geben. Ich werde nie ihr feines Lächeln und die freudigen Augen vergessen, wenn mein Vater und ich sie besuchten.

Nun wünsche ich euch allen einen Tag voll Liebe und Glück.
Alles Liebe
von Eurer
Sophie


ZITATENSAMMLUNG


 

ZITATE

ZITAT 2.19 – Walt Disney

 

Hallo Ihr Lieben, wieder mal zu später Stund‘!

Ich hoffe, Ihr hattet einen möglichst angenehmen Tag. Das ist gar nicht so sicher bei diesem Schneegestöber. Wir hier in Salzburg sind völlig eingeschneit. Und die Winterdienste sind pausenlos im Einsatz. Hier ein Dankeschön an die vielen Helfer.

Heute habe ich ein wunderbares Zitat von Walt Disney, von dem ich überzeugt bin, dass es wahr ist:

20190110_walt_disney

Disney wusste wovon er sprach!

Nun noch eine gute und geruhsame Nacht euch allen!

Ganz liebe Grüße
von Eurer
Sophie

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ZITAT 1.19 – Kurt Tucholsky
Zitatensammlung
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MOMENTAUFNAHMEN

MOMENTAUFNAHME 13.18

Hallo ihr Lieben!

Es ist wieder einmal Zeit für mein persönliches Protokoll des heutigen Augenblicks:

Wie ist das so, gerade jetzt? Was beschäftigt mich?

Gerade jetzt, in diesem Augenblick…

  • denke ich… Langsam, langsam, langsam Sophie.
  • freue ich mich… sehr auf meine neue Wohnung in der neuen Stadt, die ich am 1. Februar 2019 beziehen werde.
  • habe ich Angst… davor, dass ich mir selber im Weg stehe.
  • mag ich… den Kontakt zu meiner Schwester sehr. Ich hatte sie jahrelang nicht gesehen. Sie hat sich extrem weiterentwickelt. Ich staune immer mehr, zu welcher Persönlichkeit sie geworden ist.
  • mag ich nicht… dass ich im Moment so viel Schlaf brauche. Da bleibt so wenig Zeit fürs Tun. Aber wahrscheinlich brauche ich das nach all den Turbulenzen in der letzten Zeit.
  • fühle ich mich… aufgehoben und aufgefangen von meinem lieben Bruder.
  • trage ich… ein schwarzes T-Shirt und meine Lieblings-Glitzer-Jean.
  • brauche ich… sehr lange für jede Tätigkeit.
  • höre ich… Vangelis.
  • lese ich… von John Strelecky „Das Café am Rande der Welt“ und von Otto Fränkl-Lundborg „Was ist Anthroposophie?“
  • trinke ich… gerne Kirschtee.
  • vermisse ich… doch eigene vier Wände, aber das kommt ja bald.
  • schaue ich… viel Netflix-Thriller.
  • träume ich… von meinem total selbst bestimmten Leben, das ich ab Februar haben werde. Ich werde viel schreiben und viel studieren (Philosophie und Literaturkunde). Dann werden diese Rubriken hier auf meinem Blog endlich wieder wachsen.
  • bin ich sehr dankbar dafür, dass… meine Familie wieder ein großes Stück näher zusammengerückt ist. Und ich bin dankbar dafür, dass mich in der schweren Zeit ein Frauenhaus aufgefangen hat. Da sind total engagierte Frauen, die da sind für einem und dich überall hin begleiten und dir durch die Schwierigkeiten hindurch helfen.
  • ist mein nächstes Ziel… mich mehr zu bewegen und gesünder zu ernähren. Einen fixen Plan habe ich dann ab 1. Februar: In der Früh auf und raus, mindestens eine halbe Stunde bewegen. Dann Frühstück holen – nur das was ich auch an diesem Tag esse. Dann ausgiebig frühstücken und nur mehr etwas Obst tagsüber. Abends nichts. So wird für mich der buchstäbliche Weg täglich zum Ziel.
  • bin ich glücklich, weil… ich geschieden und jetzt frei sein kann und der extremen Umklammerung und der enorm krankmachenden Existenzangst und noch vielem mehr so entflohen bin.
  • male ich… ein färbiges Tropfen-Bild.
  • häkle ich… bunte Patschen mit Mascherl für mein Schwesterherz.
  • suche ich… noch die richtige Kleidung für draußen. In der Stadt wo ich jetzt wohne, sind die Temperaturen etwas kälter, dh mehr nach Zwiebelmanier anziehen ;)

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So, das wär’s wieder einmal.

Ich wünsche Euch allen in dieser eigentlich hektischen Zeit (so empfinde ich es)
Ruhe, Zweisamkeit, Besonnenheit und auch Zeit zum Zu-Sich-Kommen.

Also, alles Liebe
von eurer
Sophie


MOMENTAUFNAHME 12.18


 

OHRENSESSEL-GEDANKEN

OHRENSESSEL-GEDANKEN 14.18 – Idylle im alten Bauernhaus mit Seeblick

Schön warm ist es im Auto als mein Bruder und ich ankommen beim alten Bauernhaus meiner Schwester. Aus dem Autofenster sehe ich direkt durch das kleine Fenster in die Küche. Meine Schwester bereitet grade im Halogenlicht das köstliche Mahl zu, wozu sie und mein Schwager uns einluden.

Die kühle Nachtbrise weht uns um die Ohren als wir aussteigen. Festgemauert steht es da in der tiefschwarzen Nacht … das Bauernhaus. Wir gehen zum Rand des Abhangs hin. Die Lichter des kleinen Ortes blinzeln zu uns herauf und am Lichterbogen kann man den See vermuten. Mondlicht würde uns jetzt mehr sehen lassen, aber es ist dunkel und wolkenverhangen.

Wir drehen uns um. Einladend ist der warme Lichterschein, der durch das Fenster der Haustüre fällt. Fröstelnd huschen wir zur Türe und treten gleich ein. Mein Schwager kommt aus der Tür links vom Eingang und begrüßt und herzlich. Wohlige Wärme strömt aus dem Zimmer. Wir umarmen uns so, als hätten wir uns jahrelang nicht gesehen. Ein bisschen stimmt das auch, es ist erst ein paar Tage her, dass ich die beiden nach längerer Zeit wieder umarmen durfte. Mein Herz hüpft vor Freude darüber, dass wir Geschwister und mein Schwager wieder einmal an einem Ort sind und ein bisschen Zeit miteinander verbringen können. Plötzlich fühle ich mich sowas von daheim, dass ich meine Tränen kaum zurückhalten kann. Mit viel Lachen überspiele ich meine tiefe Gefühlsregung. Fast schon zu viel. Aber es scheint doch niemand bemerkt zu haben und darüber bin ich froh.

Wir treten ein in den Raum rechts neben der Haustüre – das Esszimmer mit einem schön gedeckten Tisch erwartet uns schon. Hinter diesem Zimmer geht’s in die Küche. Da kommt meine Schwester und umarmt uns ebenso liebevoll wie der Schwager zuvor und heißt uns willkommen. Dann sagt sie meinem Bruder er solle mir das Haus zeigen.

Zuerst schauen wir hinter der Küche in die „Garage“. Mein Blick wandert von den beiden Autos die hintereinander da geparkt sind bis hinauf in den obersten Winkel des Hausgiebels. Erstaunlich für mich ist die Verwandlung einer einst sicher mit Tieren und Heu voller Tenne, wo jetzt Krimskrams und die Autos stehen.

Wieder zurück zeigt mir mein Bruder das Wohnzimmer, das Zimmer links neben der Haustüre. Das war sicher früher die „Stube“. Eine Couch, zwei Ohrensessel und ein sehr warm beheizter Kachelofen laden ein zum gemütlichen Hinsetzen. Aber noch ist es nicht so weit.

Wir verlassen das Zimmer und sehen uns noch die oberen zwei Räume an, ein Schlafzimmer und ein Arbeitszimmer mit eine großen Bücherwand. Mir wird ganz warm ums Herz. Hier möchte ich gerne einmal so richtig durchschmökern.

Dann gehen wir wieder hinunter ins Esszimmer. Es riecht überall nach Hühnersuppe und Kräutern. Mit großem Hunger setzen wir uns an den Tisch. Meine Schwester kommt mit dem dampfenden Topf aus der Küche und stellt ihn auf den Tisch.

20181126_kater_bearbeitetDa maunzt es am Fenster. Insgesamt hätten sie drei Katzen, erzählt meine Schwester. Und das sei jetzt der Schmusekater der Familie. Mein Schwager lässt ihn ins Zimmer und sogleich umschleicht er meine Schwester, er will gekrault werden. Aber erst einmal wird gegessen. Es mundet uns allen köstlich. Wir alle vier lieben Hühnersuppe mit Nudeln. Und nach dem Essen gibt es noch einen deftigen Zwetschkenschnaps.

Nun erinnere ich mich, dass der zweite Durchgang des Slaloms der Damen in Kürze starte und frage ob ich mir das ansehen könne. Früher hätte ich das nicht gewagt. Aber in meinem neuen Leben haben meine Bedürfnisse und Wünsche ein Sprachrohr bekommen. Ganz schaffe ich es nicht und entschuldige mich für meinen Wunsch, worauf alle meinen, es sei in Ordnung!

Wir wechseln das Zimmer. Meine Schwester hat eine Torte vorbereitet und wir trinken Tee dazu, während wir so halb quatschen und erzählen und halb den Slalom der Damen ansehen.

Und mittendrin liegt der Schmusekater längs ausgestreckt über dem Oberschenkel meiner Schwester. Sie krault ihm den Bauch, was er besonders liebt.

Mein Bruder macht ein Foto von dieser besonderen Idylle, damit wir uns später wieder gemeinsam an diesen schönen gemeinsamen Abend erinnern können.

 

© Sophie Atheo

OHRENSESSEL-GEDANKEN 13.18 – Kraft aus der Erinnerung

OHRENSESSEL-GEDANKEN 15.18 – Der erste Weihnachtsbaum


 

MOMENTAUFNAHMEN

MOMENTAUFNAHME 12.18

 

Hallo ihr Lieben!

Wie geht es euch?

Es ist wieder einmal Zeit für mein persönliches Protokoll des heutigen Augenblicks:

Wie ist das so, gerade jetzt? Was beschäftigt mich?

Gerade jetzt, in diesem Augenblick…

  • denke ich… oh … heute habe ich aber wenig geschlafen. Bin erst so gegen 1.30 Uhr ins Bett und schon wieder auf… ;)
  • freue ich mich… sehr über meine ganz lieben neuen und sehr persönlichen Internet-Kontakte.
  • habe ich Angst… davor, nicht mehr genug Zeit zu haben, um alle meine Bücher und alle Bücher die ich noch lesen will zu lesen.
  • mag ich… meine neuen Wandschmuck-Spiegelschmetterlinge.
  • mag ich nicht… dass der Tag immer so kurz ist.
  • fühle ich mich… eigentlich schon ganz gut nach meiner Brust-OP. Am Montag zeigt sich, wie es weiter geht.
  • trage ich… ein weißes T-Shirt und meine kuschelige graue Trainingshose.
  • brauche ich… jetzt mal was zu trinken. Also … bis gleich …
  • höre ich… vorwiegend Paloma Faith.
  • lese ich… von Sebastian Fitzek „Der Seelenbrecher“. Huuuu schaurig…
  • trinke ich… heißes Zitronenwasser … hmmmm … löscht gut den Durst.
  • vermisse ich… die Denk- und Merkkraft, die ich in meiner Jugend noch hatte.
  • schaue ich… nicht gerne TV.
  • träume ich… vom Bergsteigen und dem unbeschreiblichen Gefühl, wenn man einen hohen Berg erklommen hat und die Aussicht genießen kann. Da werden viele Probleme zu Problemchen und man kann so herrlich abschalten.
  • bin ich sehr dankbar dafür, dass… ich so wunderbare Ärzte und neue Freunde habe.
  • ist mein nächstes Ziel… mich mehr zu organisieren und dann auch mehr zu fokussieren. Die Zeit ist ja endlich, die wir zur Verfügung haben auf dieser Erde. Wurde mir grade in den letzten Tagen umständehalber ziemlich bewusst.
  • bin ich glücklich, weil… ich Glück im Unglück habe ;)
  • male ich… gerne mit meinen neuen Glitzer-Gel-Stiften.
  • häkle ich… an meiner Granny-Square-Decke für mein Mutterle. Bin schon ein gutes Stückerle vorwärts gekommen.
  • suche ich… Ordnung in mein derzeitiges Chaos zu bringen ;)

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So, das wär’s für den Moment.

Nun wünsche ich euch allen einen wunderbaren Morgen, so wie ihr euch das vorstellt. Allen anderen wünsche ich viel Kraft und Mut fürs Weitermachen.

Also, alles Liebe
von eurer
Sophie


MOMENTAUFNAHME 11.18

MOMENTAUFNAHME 13.18