TAGESFREUDEN

TAGESFREUDEN 1.19

Hallo Ihr Lieben!
Einen wunderschönen Abend wünsche ich Euch allen, die Ihr hier mitlest!

Ja, nun ist es so weit. Mein erster Beitrag zu TAGESFREUDEN. Es war heute ein arbeitsreicher und ereignisreicher Tag für mich.

Was mir alles so Freude bereitete:

  • In der Psychotherapie hatte ich eine umfassende Erkenntnis. Es betrifft das Schuldbewusstsein, das mich immer plagt iVm anderen Menschen. Wenn jemand etwas Gutes für mich tut, fühle ich mich sehr schnell in der Schuld stehend gegenüber dem der mir etwas gegeben hat und habe das Gefühl, ich müsse alle Erwartungen dieser Person erfüllen.
    Dem ist aber nicht so! Dadurch, dass mir das so bewusst geworden ist, bedeutet es für mich auch schon die Lösung des Problems. Jemand der schenkt, tut dies nicht immer um etwas zurück zu bekommen. Er selbst hat Freude daran, jemandem etwas zukommen zu lassen. …
  • Ich war heute im Einkaufszentrum und habe bei NANU NANA endlich eine Duftlampe in weiß gefunden. Da kam große Freude auf! :)
    Dazu habe ich mir noch drei Duftöle gekauft: Orange, Zitronengras und Vanille. Ich sitze nun in meiner kleinen Wohnung und genieße den Duft von Vanille.
  • Dann, als ich heim kam und die Haustüre öffnete, ließ mich das Zwitschern eines Vogels lächeln. Er sang so schön in den Abend hinein, dass ich stehen blieb und mir das Konzert anhörte. Es war schon ziemlich dunkel, daher sah ich das Vöglein nicht.
  • Und es stimmt mich froh, dass ich im Moment viel tun kann. Mein Körper kämpft zwar mit großer Anspannung und das Entspannen funktioniert nicht so gut. Das hat aber den Vorteil, dass ich tätig sein kann.

Ja, das waren heute meine Freuden. Vielleicht könnt ihr euch ein bisschen mitfreuen mit mir.

Ich wünsche Euch nun noch eine geruhsame Nacht!

Alles Liebe
von Eurer
Sophie

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ZITATE

ZITAT 15.18 – Franz Kafka

 

Hallo Ihr Lieben!

Heute habe ich ein Zitat, das sich meiner Stimmung und meinem Gefühl gut anfügt.
Es ist von Franz Kafka…

20180401_kafka_sterben

Es gibt so Zeiten, da bin ich einfach so kampfesmüde.
Da sprechen mir dann derartige Zitate zutiefst aus der Seele.

Was macht ihr während solcher Zeiten, um sie gut zu überstehen?

Alles Liebe von einer heute ziemlich niedergeschlagenen und traurigen
Sophie


ZITAT 14.18 – Victor Hugo

ZITAT 16.18 – Astrid Lindgren


 

PHILOSOPHIE

PHILOSOPHIE 4.18 – Der Zweifel

20180315_der_denker_philosophLaut DWDS (https://www.dwds.de/wb/Zweifel) ist ZWEIFEL die Unsicherheit bzw Ungewissheit, ob jemand oder etwas glaubwürdig, ob eine Meinung berechtigt ist und ob sich etwas wie angegeben verhält, inneres Schwanken.

Zu den Kräften, die Anstoß zum Philosophieren geben und es in Gang halten, gehört der ZWEIFEL.

Jaspers schreibt (S 17):

Habe ich Befriedigung meines Staunens und Bewunderns in der Erkenntnis des Seienden gefunden, so meldet sich bald der ZWEIFEL. …bei kritischer Prüfung ist nichts gewiß [sic].

Aufenanger (S 94) sinngemäß:

Der Philosoph René Descartes (1596 – 1650) zweifelt an allen bisherigen Erkenntnissen. Gleichzeitig ist er sich aber sicher, dass man die Wahrheit erkennen kann. Auf welchem Weg gelange ich zu ihr? Descartes sagt sich: Ich kann an allem zweifeln, aber ich kann nicht daran zweifeln, dass ich zweifle. Mein Denken kann alles anzweifeln, nur nicht, dass mein Denken existiert.

Er formuliert das so:

Denn es ist ein Widerspruch, daß das, was denkt, in dem Zeitpunkt, wo es denkt, nicht bestehe.

Die erste Gewissheit ist also die, dass ich denke.

Descartes berühmter Schluss daraus heißt:

Ich denke, also bin ich (Cogito, ergo sum).

Oberstes Prinzip bei ihm ist das denkende Bewusstsein. Diese Gewissheit wird zum Ausgangspunkt seiner gesamten Philosophie.

Laut Aufenanger (S 96) sagte Descartes:

Der Zweifel ist also das erste Prinzip der von mir gesuchten Philosophie.

Morris (S 88) sinngemäß:

Hier geht es nicht um einen Zweifel, der zur Skepsis führt. Es geht um einen Zweifel, der produktiv ist, allein dadurch, dass er alles vorher Gedachte kritisiert. Er ist der Weg zu Erkenntnis. Dieser Zweifel wird auch der methodische Zweifel genannt.

Descartes war davon überzeugt, dass wir alle unsere Annahmen und Überzeugungen, die auf der Wahrnehmung unserer äußeren Sinne beruhen, in Zweifel ziehen können.

Er hat sich damit eine rationalistische Philosophie erschaffen.

Rationalistische Philosophie heißt, dass unser Wissen auf offensichtlich wahren Aussagen (oder selbstevidenten Aussagen) oder Sätzen aufgebaut ist. Das heißt, sobald eine derartige wahre Aussage verstanden worden ist, bedarf es keiner weiteren Sinneswahrnehmung, um zu sehen, dass sie wirklich wahr ist.

Beispiele für solche wahre Aussagen:

  • Jede Oberfläche, die rot ist, ist farbig.
  • Wenn A größer ist als B, und B größer als C, dann ist auch A größer als C.

Jedoch schreibt Morris (S 88) zu den Überlegungen Descartes‘:

Die Philosophen glauben nicht, dass Descartes‘ Versuch tatsächlich erfolgreich war. Sein Denken sei jedoch den Versuch wert gewesen. … Praktisch hat der Rationalismus … noch nie funktioniert.

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Literatur: siehe PHILOSOPHIE 1.18 – Literaturliste

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So viel für heute.
Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Wochenende.
Alles Liebe
Sophie


PHILOSOPHIE 3.18 – Das Staunen