ZITATE

ZITAT 3.19 – Katharine Hepburn

 

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben!

Die letzten Tage musste ich mich etwas zurückziehen, um mit mir wieder ins Reine zu kommen. Der leicht psychotische Anflug, der mich bei meinem letzten Beitrag begleitet hat ist nun wieder vorbei.

Ich habe viel nachgedacht und nachgesurft über die Liebe. Und da fiel mir folgendes Zitat von Katharine Hepburn in die Hände, das mir sehr gut gefällt:

20190130_katharine_hepburnEs ging mir sehr viel über dieses Thema durch den Kopf. Die Scheidung von meinem Mann hat ihre Spuren hinterlassen. Dennoch möchte ich nicht in Unfrieden mit meiner Vergangenheit leben und die Liebe an sich verdammen. Wie Frau Hepburn schon sagt, ist die Bereitschaft zu geben ein Schlüssel zur Liebe.

Wichtig finde ich dabei, dass man in einer Beziehung nicht nur der Gebende ist. Meine Großmutter väterlicherseits sagte schon treffend: „Wenn jeder die Hälfte nachgibt, trifft man sich in der Mitte.“

Sie konnte sich sehr grämen, wenn sich zum Beispiel das Nachbarehepaar stritt. Und wenn sie dann wieder Hand in Hand am Haus zum Kirchgang vorbeizogen, freute sie sich mit ihnen ungemein. Sie war überhaupt sehr mitfühlend und hatte immer was zu geben. Ich werde nie ihr feines Lächeln und die freudigen Augen vergessen, wenn mein Vater und ich sie besuchten.

Nun wünsche ich euch allen einen Tag voll Liebe und Glück.
Alles Liebe
von Eurer
Sophie


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21 Gedanken zu „ZITAT 3.19 – Katharine Hepburn“

  1. geben und nehmen bzw. empfangen sollten sich meiner meinung nach in der liebe die balance halte, mittel- bis langfristig. kurzfristig muss man ertragen, dass es da mal zu einem ungleichgewicht kommt. und das wichtigste dabei ist doch immer das miteinander reden – vorallem wenn es schwierig ist. es wird viel zu viel in der liebe und zu lange verheimlicht/verschwiegen. es ist irgendwann wie beim pokern: es geht nicht mehr darum, die liebe zu retten, sondern nur noch darum, wie man am beste rauskommt… sehr traurig finde ich das.

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  2. Welch eine positive Ansprache und positives Thema!
    Ich erzähle Dir was!
    Heute telefonierte ich mit einer guten Freundin. Ich sagte, ich habe heute gut geschlafen, sei nicht zu spät eingeschlafen und wäre normal aufgewacht. Meine Stimmung wäre gut. Ich wäre zufrieden. Ich hätte einige Dinge erledigen können.
    Daraufhin fragte sie: „Und das bleibt jetzt so bis zum Rest deines ganzen Lebens?“
    Ich lachte kurz auf.
    Viele werden es nie verstehen. Auch einige, die einem näher stehen. Die UPs and DOWNs. Die Hochs und Tiefs. Der unerklärliche Wechsel der Stimmungen. So unberechenbar, auch für die Betroffenen selbst.
    Da möchte man die Fähigkeit, eine Krankheit bis ins letzte zu begreifen, mit der körpereigenen Produktion von Insulin vergleichen. Manchen Menschen muss man welches spritzen. Wieder und wieder.

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    1. Lieber Christoph!
      Spät schaffe ich es endlich dir auf deinen Kommentar zu antworten.
      Ich war die letzten Tage mit übersiedeln beschäftigt und jetzt sitze ich in meiner neuen Wohnung, Chaos um mich herum, aber ich fühle mich so unsäglich frei und glücklich wie schon ewige Zeiten nicht mehr.
      Zu den UPs and DOWNs – eigentlich liebe ich meine Hochs und Tiefs. Ich möchte sie nicht missen. Eine Zeit lang habe ich auf anraten meines Arztes Lithium genommen. Ich war nur mehr apathisch. Als ich dann dem Arzt sagte, dass ich Lithium nicht mehr nehmen werde, hat er gesagt: „Sie wollen kein normales Leben!“
      Recht hat er! :)
      Hab noch eine gute Nacht!
      Alles Liebe von Sophie :)

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      1. Ich hörte mal in einem Film: „Zeit spielt keine Rolle. Alles was zählt, ist das Leben.“
        Herzlichen Glückwunsch zur Freiheit! Die Leinen los und auf große Fahrt – in Deiner neuen Wohnung!
        Normal kann jeder! Was ist denn ein normales Leben? Anpassen, Ärger schlucken, konsumieren, der Job von 9 bis 5, Reihenhaus mit Garten, Lebensversicherung, konservative Parteien wählen, Bioprodukte im Supermarkt …
        Auch bei Lithium kann meine seine Hochs und Tiefs pflegen … ;-)
        Anders sein ist nicht besonders, besonders ist, man selbst zu sein.
        Liebe Grüße

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          1. Mut? Das ist wohl wahr. Du hast aber den Schlüssel Deines „goldenen“ Käfigs gefunden. So flieg! Und den Schlüssel wirf einfach fort …
            Es ist lange her, da bin ich fortgegangen aus der Enge, weg von jenen, die anders sein nicht zulassen. Ich hatte den Plan, in der Fremde für mich selbst sorgen zu können und erwachsen zu werden. Ich denke mal, ich habe es geschafft.
            Was Mut klein macht, ist Angst. Angst hätte ich nicht brauchen können, als ich woanders von vorne begann. Mit allen Erfolgen und Enttäuschungen. Wie das so ist.

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          2. Angst? … Nein Angst habe ich gar nicht. Habe auch keine irgendwelchen Befürchtungen. Im Gegenteil. Ja, ich fliege, fliege, fliege … wie man nur fliegen kann – wie die Möwe Jonathan. Und jetzt gilt es zu lernen und zu lesen, damit ich die Welt ein bisschen besser kennen und verstehen lerne.
            Toll, dass du es geschafft hast, in die Fremde zu gehen und von vorne anzufangen.
            Ich sage mir jeden Morgen: „Ich habe alle Zeit der Welt!“ Ich absentiere mich von der Schnelllebigkeit und der Hektik, die ich so oft beobachte und lebe mein ureigenes Tempo.

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