OHRENSESSEL-GEDANKEN

OHRENSESSEL-GEDANKEN 11.18

Der angestellte Ventilator weht ihr die warme Zimmerluft bei jedem Dreh ins Gesicht. Sophie sitzt vor dem Laptop und möchte sich gerne vieles, was sie so bewegt, von der Seele schreiben.

Aber so viele Gedanken bremsen sie. Alle wollen, dass man nicht mehr darüber spricht. Es ist ja schon lange vergangen, sagen sie.

Sie würde gerne offen darüber schreiben, was in ihrem Inneren vorgeht, was sie erlebt hat.

Vielleicht sollte sie es einfach mal versuchen. Sie legt ihre Hände auf die Tasten und beginnt zu schreiben:

 

Ich bin eine Zeugin Jehovas … auf dem Papier. Nicht mehr in meinem Inneren. Schon länger nicht mehr. Innerlich getrennt habe ich mich am ersten Dezember im vorigen Jahr. Das ist nicht so einfach gewesen, die innerliche Abkehr von einem Gedankengut, das man jahrelang gelebt hat.

Diesen inneren Austritt aus der Gemeinschaft auch nach außen zu geben, mich zu outen, habe ich bis jetzt nicht geschafft. Und das gefällt mir nicht.

Meine gesamte Familie ist bei dieser Glaubensgemeinschaft, mein Mann, meine Eltern, meine Geschwister, meine Freundin, einfach alle, mit denen ich Kontakt habe. Wenn ich mich oute, verliere ich alle meine Familienmitglieder und Freunde, da sie keinen „geistigen“ Kontakt mehr mit mir haben dürfen, mit einer Abtrünnigen. Ja eine Abtrünnige, das bin ich…

Ich habe das alles schon mal erlebt. Damals, als ich siebzehn Jahre alt war. Man hat mich wegen einer Lüge aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Plötzlich stand ich ganz alleine da. Es war nicht einfach, mit siebzehn. Und die Form des Ausstoßes war sehr schlimm. Wochenlange Besprechungen vor einer Art Gericht. Und dann die Verurteilung…

Und dann diese Angst vor diesen Menschen, eine unbeschreibliche Angst und Hörigkeit verfolgten mich. Als der Ausschluss vollzogen war, dachte ich an jeder Ecke springt mich ein Zeuge Jehovas an und zeigt mit dem Finger auf mich. Ich dachte jeden Tag daran, nicht mehr leben zu wollen…

Nach Jahren kehrte ich in einer tiefen Lebenskrise zurück in die Gemeinschaft, wurde wieder aufgenommen. Ich kehrte zurück, weil ich dachte, in dieser Gruppe die Liebe zu finden, die es sonst nirgends geben würde. Aber das war ein Trugschluss.

Außerdem hatte ich nicht bedacht, dass ich zu viel in meiner Abwesenheit gelernt hatte, über das Leben an sich, über die Menschen, über die Natur. Mit diesem Wissen ist eine so begrenzte Sichtweise des Lebens nicht mehr möglich…

Und nun interessiert mich Philosophie. Das ist sehr verpönt in der Gemeinschaft. Dabei ist es ja nur die Liebe zur Weisheit…

Nein, denkt Sophie, so geht das nicht… das wird zu lang und ja, sie erinnert sich an jeden einzelnen Schmerz, den sie damals empfand, als sie ausgestoßen wurde. Sie muss einen Stopp einlegen.

Vielleicht sollte sie der Reihe nach erzählen… schlicht und einfach, offen und ehrlich erzählen, was damals wirklich passiert war…

 

© Sophie Atheo


OHRENSESSEL-GEDANKEN 10.18

OHRENSESSEL-GEDANKEN 12.18


 

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25 Gedanken zu „OHRENSESSEL-GEDANKEN 11.18“

  1. Dass, wer eine eigene Meinung hat, abtrünnig ist, zeigt, schon, wie wichtig es ist, dass Du abtrünnig bist, vielleicht auch für alle erkennbar; aber das muss nicht erzwungen sein.

    Jedenfalls würde mich interessieren, was Du erzählst. Ich habe mich nach meinem religiösen Elternhaus auch von dem Gott meiner Eltern und der Kirche verabschiedet, auch, weil ich gemerkt habe, dass der Gott der Menschen immer verblüffend ihrem eigenen Inneren ähnelt, ja manchmal sogar gleicht.
    Ich dachte dann, ich finde ihn mittels der Psychologie Jungs, bis ich merkte, dass der ihn mit psychologischen Begriffen ans Kreuz nagelt und auch die Philosophie hat mir nur bedingt geholfen; Kants Verdikt, dass man an das Ding an sich nicht herankommt, hat mich wahrnehmen lassen, dass auch die angeblich größten Denker nur ihr eigenes Inneres verzapfen.

    Mittlerweile weiß ich, dass die, die vorgeben, über ihn Bescheid zu wissen, am wenigsten von ihm wissen.
    Wenn ich Gott wäre, würde ich mich auch dem „Wissen“ der Menschen entziehen; das kann nur im Bildnis enden, und damit tödlich.

    Bin gespannt, was Du schreibst!
    Johannes

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  2. Hallo Sophie,
    ich finde, es wäre eine gute Entscheidung davon von Anfang an und der Reihe nach zu schreiben..
    Obwohl ich selbst eine Zeugin in der Verwandtschaft habe, hab ich es so, wie Du es schilderst nicht gekannt. Dies wahrscheinlich deswegen, weil ich ziemlich früh Grenzen – sowohl für Gespräche, als auch für Taten markiert habe.
    Ich würde Dir raten, ein Buch darüber zu schreiben. Dies sagt sich vielleicht einfach, ich weiß.
    Es hätte gravierende Auswirkungen für Dich.
    Aber hat es die bisher nicht ohnehin schon.
    Alles Liebe,
    Michael

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    1. Hallo Michael,
      danke für deine Gedanken, die du mir hier lässt. Ja, der Auswirkungen bin ich mir bewusst, wenn ich ein Buch schreibe. Ich habe diesen Gedanken schon begonnen in die Tat umzusetzen. Was mir noch wichtig ist: Im Wesensgrund sind die „schlichten“ Zeugen Jehovas durchwegs nette Menschen, die einen Halt im Leben gefunden haben in ihrem derartigen Glauben. Was ich aber anprangere, sind die, die die Macht über solche Menschen inne haben und die diese missbräuchlich verwenden und die Menschen manipulieren. Vor allem sind es die Kinder, die in dem Glauben erzogen werden, die im Laufe der Zeit und Ausbildung, wenn ihnen dies erlaubt wird, lernen kritisch zu denken und sich dann von diesem engen Gedankengut trennen wollen. Wenn sie sich lossagen, müssen sich die Zurückbleibenden von ihnen trennen, sie dürfen keinen Umgang mit Abtrünnigen haben. Dies soll bedenkenswerter Weise eine „liebevolle Maßnahme“ sein, sie wieder auf den rechten Weg zu bringen… Das ist für mich ein Widerspruch in sich. Was ist daran liebevoll? Die Freiheit des Denkens wird dermaßen eingeschränkt, dass man nur mehr eine Marionette der Machthaber ist.
      Ja, ich bin dabei meine Geschichte niederzuschreiben. Wie ich damit an die Öffentlichkeit gehe und ob, das überlege ich noch. Mein Beitrag heute ist für mich bereits ein großes Wagnis.
      Alles Liebe auch dir,
      Sophie

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      1. Je schlimmer sich andere aufführen, desto präziser weiß man, welcher Hölle man entronnen ist. Und man darf nicht vergessen: Sie geben diese Hölle mit jedem Wort mit; auch wenn man diese nicht sieht, und man ist in dieses Höllenflair getaucht, wenn man mit ihnen zu tun hat. Das zieht an wie Charybde. Von daher kann man nur jedem gratulieren, der die innere Kraft hat, sich zu lösen! – Welche Kraft muss man dazu haben! – Das kann Dir wirklich Mut machen!

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  3. Liebe Sophie,
    Deine Seelennot macht mich traurig, mitleidend, aber auch freudig. Denn die Not, das Leid, ist oft jenes, das einen erst richtig öffnen kann für Gottes Heilung.
    Traurig bin ich, weil ich ein von Gott geliebter Mensch und Christ bin und es mir weh tut, wenn Menschen diese Liebe verstellen, verkaufen oder mit ihr handeln wollen, obwohl sie Geschenk ist. Wie lieb wäre es mir, wenn doch alle Menschen diese Geborgenheit, dieses Geliebtsein von Gott erfahren könnten. Ihr Leben wäre um so reicher. Dieses Geschenk, diese Gnade von Gottes Liebe ist allein unsere Würde, die uns kein Mensch mehr nehmen kann, die wir aber auch von keinem Menschen erhalten können.
    Doch Gott will manchmal auch durch Menschen heilen. Und so darf ich Dir Mut zusprechen und schreiben: Du bist nicht allein! Schon viele ZJ vor Dir mussten diese schmerzliche Situation einer inneren und auch äußeren Abkehr ertragen und einige könnten auch Dir mit ihren Erfahrungen helfen. Hier nur ein Link einer Aussteigerin:
    https://www.barbara-kohout.com/
    Ich habe einen Wunsch und bete dafür: dass Du nicht Gott verlieren willst, nur weil Dir ein falsches Gottesbild vermittelt wurde. Habe Mut und bleibe offen für den lebendigen Gott, damit er Dich finden darf, denn seine Suche nach Dir wird niemals aufhören, weil er Dich doch so innig liebt. Und natürlich darfst Du Gott auch mit Deiner Vernunft, der Philosophie, der Weisheit suchen, schließlich ist Jesus die göttliche Weisheit in Person. Glaube und Vernunft schließen sich niemals aus!

    Servus

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    1. Hallo emmauspilger,
      vielen Dank für deine Anteilnahme und den Link. Ich habe schon einiges von Barbara Kohout gelesen und auch von anderen Aussteigern. Was meinen Glauben betrifft, will ich mich frei entfalten dürfen. Es ist aber so, dass ich mich sehr schwer tue mit den verschiedenen Gottesbildern und Ansichten darüber. Ich glaube an eine höhere Macht und wenn es eine Art Gottheit ist, dann ist sie viel viel barmherziger, als wir uns das jemals vorstellen können…
      Servus und LG, Sophie :)

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      1. Hallo Sophie,
        auf diese Barmherzigkeit dürfen wir bauen und meine einzige „Mission“ ist, diese zu verkünden. Diese Barmherzigkeit soll uns aber nicht dekorieren, (über-)lackieren, verschönern, sondern unsere Schönheit, unser wahres Wesen erst frei legen, wie Gott es geschaffen hat.
        So bedeutet für mich an Gott zu glauben an die wahre Freiheit, die nur Gott sein kann, zu glauben, auf sie zu vertrauen, sich in ihr entfalten zu können. Das ist nicht eine pervertierte Freiheit von … , wie sie uns heute oft vermittelt wird, sondern immer eine Freiheit für … (etwa auch meinem größten Feind verzeihen zu können).
        Dies gelingt umso besser aus der Erfahrung heraus, dass Gott kein etwas, nur Energie oder willkürliche Macht ist, sondern Person, dessen Wesen Liebe. Das ist das einzige, einfachste und wahre Gottesbild, das der Mensch sich machen kann, denn Gott hat sich in Jesus dem Menschen so offenbart.

        Servus

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        1. Hallo Emmauspilger, hast Du Gott als Person erfahren?

          Sorry, aber Deine Formulierungen kenne ich als gestanzte Formulierungen aus meiner Kindheit und ich emfinde da kein Leben drin. Ich will Dir damit nichts unterstellen, nur genau diese Formulierungen haben mich Abstand nehmen lassen von einem Gott, den die Leute immer herbeigeredet haben, den ich aber bei ihnen nie gespürt habe.
          Wer weiß denn wirklich, was Liebe ist? Für mich haben sich die Leute immer hinter der göttlichen Liebe versteckt, anstatt wirklich nach ihr zu suchen … Vielen sogenannten Gläubigen steht ihr Gott da gewaltig im Weg …

          Nichts für ungut :-)

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          1. Hallo Johannes,
            es ist schade, dass Gottes Liebe in so wenigen Menschen, besonders, wenn sie Christen oder „sogenannte Gläubige“ sind, für Dich erfahrbar wurde. Laste dies nicht Gott an, sondern der Unvollkommenheit des Menschen. Gott ist als Person, als Du, welches mich erst zum wahren Ich macht, erfahrbar, so erlebe ich IHN. Du musst das nicht mir glauben, aber wenigstens Gott, der es jenen verspricht, die sich ihm öffnen wollen.
            Natürlich kann in MEINER Erfahrung, schon gar nicht in MEINEN Formulierungen, Leben FÜR DICH sein, das findest Du nur in den Erfahrungen, die Gott individuell mit Dir vor hat, wenn Du willst. Niemand sollte sein Leben in Gott im anderen suchen oder Gott verwerfen, weil er ihn im anderen nicht findet.
            Und ist es nicht ebenso schade, dass die Menschen besonders heute danach fragen müssen, was Liebe ist? Wo meinen sie denn, sie zu finden und wie soll sie denn dann beschaffen sein? Aber ist die Sehnsucht und Frage nach der wahren Liebe, die jeder Mensch in sich hat, nicht auch ein Zeichen dafür, dass es sie geben kann, so wie Durst ein Zeichen dafür ist, dass es Wasser gibt?

            Servus

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  4. Hallo emmauspilger,
    es ist schön, dass Du in Deinem Glauben so wunderbar glücklich sein kannst.
    Doch Liebe wird nicht von Gott und schon gar nicht von irgend einer Kirche oder Glaubensrichtung gesteuert. Das belegt die Geschichte in einer Vielzahl von Büchern und nicht ein einziges Buch. Zumal dieses eine zu abertausenden Morden, Folterungen, „Hexenverbrennungen“ und dergleichen gerührt hat.
    Schau Dich doch mal um. Könnte man Frieden als Maßeinheit für Nächstenliebe nennen, so lieben sich die Menschen gegenseitig doch da am ehesten, wo sie aufgeklärt und weltoffen und frei von Eintrichterungen sind.
    Dies ist nun mal in diesem ach so verkommenen und verlotterten Europa so, wo wir nun endlich gelernt haben, selbst zu denken – und nicht mehr denken zu lassen.
    WIR sind – und das außerhalb der Kirchen – Gott näher denn je.
    … dies öhne Missionare, Gotteskrieger und Mörder
    Ansonsten schließe ich mich Johannes an.
    Alles Liebe,
    Michael

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  5. Da hast du für dieses Leben eine Extremerfahrung eingeplant. Du darfst stolz sein auf deinen Mut.

    Was ist es? Verlassenheit. Einsamkeit. Dazu Auseinandersetzung mit gewissen Menschen implantierten Programmen.

    Du hast erkannt, dass die Gemeinschaft äusseren Schutz schenkt, doch Liebe kaum.
    Im Gegensatz zu dir, die du eine sehr grosse Erfahrung machst, beschreiben Menschen mit Scheuklappen einen schmalen Pfad, einen einförmigen und eintönigen. Sie sind nicht zu verurteilen. Sie benötigen eben diese Erfahrung auf ihrem seelischen Gesamtweg. Im Idealfalle kannst du sie lieben, diese Oberwisser und Alleswisser. Eines Tages wirst du sie lieben können.

    Erst mal aber denke an dich selber.
    Wären wir im Gespräch, würde ich dich nach deinen Erfahrungen während der Zeitspanne, da du dich ausserhalb der Gemeinschaft bewegtest, befragen.
    Ich meine, vom Schiff aus, dass du dortens anknüpfen kannst, bei Betätigung, die dir liegt, im Kontakt mit Menschen, die du kennengelernt hast.

    Mit jeder Fessel, die du abwirfst, wird die Wahrscheinlichkeit grösser, dass dir Menschen begegnen, mit denen du dich beglückenden Kontakt pflegen kannst.

    Und alleine bist du mit deinem Schicksal nicht, du weisst. Wahrheitsforschern geht es ähnlich. Allen. Mir auch. Je klarer die Sicht, desto dünner die Luft, das heisst: Je mehr ich vom Weltgeschehen weiss, und je freier von religiösen Dogmen ich mich durch das Leben bewege, desto mehr alte Freundschaften und Bekannschaften fallen ab, und desto kleiner wird die Auswahl derer, mit denen Kommunikation auf Augenhöhe möglich ist.

    Doch gibt es sie, diese Menschen! Sie treten in dein Leben. Du triffst sie an unvermittelt, mir ergeht es so. Beim Warten auf das Flugzeug. Auf einer Geburtstagsfeier. Auf dem Markt. Unverhofft kommt oft.

    So du einverstanden bist, schicke ich dir 10 Kilo Mut und Zuversicht :-)
    Thom Ram

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    1. Hallo Thom,
      ich bin immer sehr beeindruckt davon, wenn man, wie du es tust, die Dinge so benennen kann … beschreiben kann … in Worte fassen kann. Es spricht Erfahrung aus deinen Worten.
      Mir fehlen im Moment oft die Worte, um das zu beschreiben, was jetzt im Moment in meinem Leben passiert. Vielleicht wird es besser, wenn ich mich wirklich lebe.
      Danke für die 10 Kilo Mut und Zuversicht. Kann ich gut gebrauchen und sie sind sicher nicht verschwendet.
      Danke auch für deine Gedanken, die allein mir schon Mut machen, meinen Weg zu gehen und zwar den Weg, der sich in mir schon länger vorgezeichnet hat.
      Alles Liebe
      Sophie :)

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      1. Liebe Sophie,
        ich war in leiser Sorge, denn ungefragt Rat zu geben wird oft äh nicht so gerne angenommen, und ich fragte mich dreimal vor dem Abschicken, ob ich wieder mal zu forsch mit der Tür ins Haus falle.

        Deine Antwort beglückt mich, und zwar doppelt. Erstens geht Kompliment auch mir altem Knaben wie Hohnig runter, hihi, und ich muss meinem schnell sich aufblasen wollenden Ego erst mal wieder die Luft rauslassen und es auf seinen Beobachtersessel zurückbeordern, und zweitens, und das freut mein Herz (nicht mein Ego), sprechen aus deiner Antwort Einsichtsfähigkeit, Eigenverantworlichkeit und der wahre Wille, dich zu leben (wie du es richtig ausgedrückt hast!).

        Ich für meinen Teil übe, seit ich denken kann, übe, meine inneren Stimmen zu sortieren, zu erkennen, aus welcher Ecke dieser Gedanke, jener Wunsch und Impuls kommt. Mein Inneres ist sogar heute noch, nach so vielen Jahren, gelegentlich schwierig klar zu überschauen, denn ich habe ein fantastisch starkes und schlaues Ego.

        Also, wir machen weiter, gell! Vamos, allons-y, let’s go, ayo, los von Rom, ehren wir unsere Herzen, lassen wir unsere Herzen sprechen und ehren wir unseren Verstand, lassen wir ihn uns als wundervolles Werkzeug dienlich sein!

        Mit Gruss von Herzen. Auch an geneigte Mitleser.

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