BÜCHER

BUCH 2.18 – „Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach

Hallo ihr Lieben!
Nun komme ich endlich dazu, über meine letzte Lesereise zu berichten. Ich bin mit der Möwe Jonathan in sehr zu Herzen gehende Überlegungen und Ansichten eingeflogen. Ein kleines Hoppala gab’s gleich zu Anfang und ja, ich bin mehr als beeindruckt, aber ein paar Sachen sehe ich dann doch anders

Aber, der Reihe nach:

Das Hoppala

Ja so was, da freut man sich auf ein sogenanntes „Jahrhundertbuch“ und hat gleich bei Antritt der Lesereise das Gefühl, sämtliche Grundgedanken und -ideen schon gelesen zu haben. Gerade erst vor zwei Wochen hatte ich das Büchlein „Der träumende Delphin“ von Sergio Bambaren als Abendlektüre in meinen Händen. Etwas überrascht erfuhr ich auf Wikipedia (hier und hier), wer da wohl von wem abgeschrieben hat. – „Ach ja, Herr Bambaren, so was finde ich nicht gut. Ich bin ziemlich enttäuscht und werde sicher keine weiteren Bücher von ihnen lesen.“

Zu diesem Sachverhalt jetzt nur so viel: Den feinen Wortfolgen des Spiegel ONLINE Autors Joachim Kronsbein in seinem Artikel über diesen Autor, „Frauenflüsterer aus den Anden“ in der Ausgabe 27/2005, schließe ich mich an.

Nun wieder zurück zur Möwe Jonathan:

Wortfolgen, die mich beeindruckt haben

… Wer einmal das Außerordentliche erfahren hat, kann sich nicht mehr an die Normen des Durchschnitts binden. … (S 23)

… musste er durch Versuch und Irrtum lernen … (S 25)

… Man kann überall hinkommen, man muss es nur wirklich wollen. … (S 57)

… Es gelingt immer, wenn du genau weißt, was du willst. … (S 59)

…furchtlos alles Neue erlernen… (S 60)

…niemals das Lernen aufzugeben… (S 61)

… Finde zu dir selbst täglich ein wenig mehr. … (S 93)

Das ging mir sehr nahe

Jonathan wird aus der Gemeinschaft der Möwen ausgestoßen oder verbannt und keine andere Möwe darf nach seinem Gemeinschaftsentzug mit ihm reden und ihn ansehen.

… Jede Möwe, die mit einem Verbannten redet, wird ausgestoßen. … (S 79)

Über folgendes denke ich ganz anders

… Vergib ihnen und hilf ihnen. … (S 65)

…du musst dich ständig bemühen, die wahre Möwe, den guten Kern in jeder einzelnen von ihnen, zu erkennen. … (S 92)


Ja, ihr Lieben … warum mir gerade dieser Ausstoß Jonathans aus der Möwengemeinschaft so nahe ging und warum ich über die letzten zwei Aussagen ganz anders denke erfahrt ihr, wenn ihr meine OHRENSESSEL-GESCHICHTEN weiter verfolgt… ;)

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Thomas Stiegler für seinen Blogbeitrag „Die Möwe Jonathan“ vom 8. Dezember 2017 bedanken. Durch diesen Post bin ich auf Richard Bach und seine Geschichte aufmerksam geworden.
„Danke, Thomas!“

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Spätnachmittag mit möglichst wenig Geschwindigkeit und viel Zeit zum Nachsinnen.
Alles Liebe
Sophie

© Sophie Atheo
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8 Gedanken zu „BUCH 2.18 – „Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach“

      1. Sehr gerne so, Sophie. Freut mich sehr, Dich hier in meiner Nähe zu haben. Dein Blog und Deine Themen gefallen mir. Gern lang und mehr davon.
        Ich liebe Astrig Lindgren, Pippi und auch Michel. Und auch ihre Sprüche
        Werde da morgen – also heute – auch noch etwas dazu schreiben im Blog.
        Liebe Grüße und Gute Nacht
        Uli 😊😊

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        1. Hallo Uli, vielen Dank dir. Freut mich, wenn dir meine Rubriken gefallen. Es macht total Spaß, diese Art von Blog zu führen. So kann ich meinen Wissensdrang ein bisschen ordnen und kanalisieren. Oh, Astrid Lindgren spricht mich sehr an mit ihren Geschichten und sehr tiefgründigen Aussagen. Freue mich darauf, über sie bei dir mehr zu lesen. Werde jetzt gleich mal nachschauen… ;) Liebe Grüße auch von mir! Sophie :) :)

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