BÜCHER

BUCH 1.17 – „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry (Teil 1)

20171219_100258Hallo lieber Bücherfreund!

Ich bin mitten in meiner Reise von der Vergangenheit und Zukunft in die Gegenwart. Der Kurs dieser Reise verläuft zeitlich nicht linear, er verläuft im Zick-Zack. Das heißt, ich habe die Fähigkeit in der Zeit zu reisen. Das heißt auch, dass sich nicht nur das Etappenziel laufend ändert, sondern auch der Ausgangspunkt.

Ausgangspunkt heute ist die Vergangenheit. Und am Ende dieser heute begonnenen Reise erwartet mich das Wissen um den Inhalt eines Buches, das mir schon begegnete, als ich noch sehr jung war.

Ich war glaube ich so zweiundzwanzig Jahre alt, als ich zum ersten Mal vom kleinen Prinzen hörte. Da ich damals sehr beschäftigt war, landete dieses Buch erst einmal auf meiner Bücherwunschliste. Ich war wirklich sehr beschäftigt, da ich sehr intensiv lebte. Damals blieb fast keine Zeit zum Bücherlesen.

Das zweite Mal begegnete mir das Buch materiell so ganz zufällig bei einem Besuch in einer Buchhandlung. Und da ich Beschreibungen wie „Jahrhundertwerk“ und „Jahrhundertmärchen“ in Erinnerung hatte, kaufte ich es.

Leider war ich immer noch sehr beschäftigt und so landete es in meinem Regal ungelesener Bücher und es schlief und wartete dort wieder mehrere Jahre. Ich wollte dieser Geschichte gebührende Aufmerksamkeit schenken, ohne abgelenkt zu sein. Und das war ich lange Jahre – abgelenkt. Und ich war gefangen in Denkschleifen, die es mir nicht erlaubten tiefer in fremde Gedankenwelten einzutauchen. Ich hatte diese Art zu Reisen noch nicht gelernt. Zuerst musste ich meine mir eigenen Gedankenketten sprengen, um für dieses Eintauchen in ein anderes Gedankengut bereit zu sein. Ja, das wusste ich damals schon, dass dem so war.

Das Schlimme was dann kam, trennte mich wieder von Dem kleinen Prinzen.

Auf meiner langjährigen Gedankenodyssee machte ich auch Halt bei einem sehr reglementierten Gedankenkonstrukt. Ich machte da nicht nur Halt, sondern ich begab mich freiwillig in dieses Gefängnis. Das ging so weit, dass ich fremde Köpfe für mich entscheiden ließ. Diese fremden Köpfe entschieden, dass ich mich von solchen Geschichten, wie Der kleine Prinz, verabschieden müsse. Meine Hörigkeit gegenüber diesen Wesen veranlasste mich, diese erwünschte Trennung durchzuführen. Das Buch, Der kleine Prinz, landete im Mülleimer.

Aber – diese Fesseln habe ich vor kurzem gesprengt.

Und ich erinnerte mich wieder an Den kleinen Prinzen. Ich kaufte das Büchlein erneut.

Heute nun ist der richtige Zeitpunkt, mich auf Reise in die Tiefe der Welt des kleinen Prinzen zu begeben…

…Fortsetzung folgt im nächsten Beitrag…

BUCH 1.17 – „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry (Teil 2)


Ich habe die ganze lange Zeit über bewusst nichts über den Autor und das Buch gelesen, um mich dem Inhalt des Werkes dann ganz unvoreingenommen nähern zu können.

Die Vorfreude ist ungebrochen.

Also … los geht die Reise!

In diesem Sinne wünsche ich dir für heute alles Liebe!

Sophie

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8 Gedanken zu „BUCH 1.17 – „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry (Teil 1)“

  1. Liebe Sophie,

    warum der Zweifel? Du hast doch bereits erste Schritte getan, um den Schatten nicht auf ewig in Dir wegzusperren. Sind es nicht die ersten Schritte, die schwerer fallen und schwerer wiegen als alle kommenden?

    In EINEM Buch findet sich folgender Absatz, der diesbezüglich sehr gut passt:

    Geteiltes Leid ist halbes Leid. Das verteilte Glück indes verdoppeltes Glück. Viermal gewichtiger als geteiltes Leid und keineswegs als Last empfunden. Für mitgeteiltes Leid gilt selbiges.

    Ich wünsche Dir ein besseres Jahr 2018 – besser, im Sinne von mehr Verwobenheit, ergo Kohärenz, denn von allem anderen haben wir Menschen ehedem schon genug …

    LG

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  2. Liebende erkennende Weisheit

    .“.den Fuchs zu zähmen“
    Ist eine doppelbötige Botschaft
    Ich kann mir einen Menschen Partner hinerziehen
    Oder Ihm Ihr bedingungsloses Vertrauen also Lieben schenken

    Der Tod des Autors ein beseelter Flieger und höre Militär Soldat
    Ist bis heute mysteriös ungeklärt
    Denn Er hatte keinen Befehl Auftrag damals den Aufklärungsflug zu unternehmen
    Ob Es Selbsttötung oder ein Opferod war ist jedem anheimgestellt
    Verschollen bis heute eine Sternschnuppe der Poesie

    dankend
    Dir Joaquim von Herzen

    Gefällt 1 Person

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