FOTOS

FOTO 1.18 – Lilablassblau

Hallo ihr Lieben!

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag Nachmittag. Was macht ihr denn gerade so?

Bei uns ist Regenwetter… Und das ist heute eine gute Zeit, sich um den Blog (ähem das Blog ;) ) zu kümmern. Ich meine damit nicht so das Aneinanderreihen von Blogbeiträgen, sondern heute geht’s mir darum, einiges mal ein bisschen zu überdenken und zu schauen, ob noch alles für mich stimmig ist.

Worüber ich immer noch etwas stolpere, das ist mein Blogtitel. Damit bin ich nicht zufrieden. Ich war bis heute eigentlich auf der Suche nach einer Überschrift, die alles, wirklich aber auch alles zusammenfasst. Und da meine ich, dass „Sophie forscht, schreibt & werkt“ nicht wirklich alles einschließt, was ich da auf meinem Blog so präsentiere.

Ursprünglich wollte ich ihm den Namen geben „Sophies Welt“, aber dieser Titel prangt schon schön auf einem ganz bekannten Buch. Aber doch möchte ich irgendwie meinen Blog so ähnlich nennen, da das so gut passen würde. Da fiel mir heute ein: „Sophie und ihre Welt“. Ja, das ist stimmig für mich. Also werde ich gleich dann meinen Blognamen ändern.

Da ich sehr vielfältig interessiert bin, gibt es ja schon einige Rubriken, die ich mehr und weniger fülle.

Und ab heute – tataaa – gibt es eine zusätzliche neue Rubrik namens FOTO xx.xx. Ich fotografier(t)e phasenweise leidenschaftlich gerne. Und da sind auch schon ganz schöne Bilder entstanden. Am liebsten mache ich Nahaufnahmen von Blumen, Pflanzen. Aber auch Ornamente und Muster egal welcher Art haben es mir angetan. Auch Insekten versuche ich oft leider vergeblich einzufangen. Aber manchmal gelingt schon ein Schnappschuss.

Nun beginne ich mal mit meinem ersten Foto, das zu meinen Lieblingsfotos gehört:

20180722_foto_01_18Ich liebe dieses lilablassblaue Farbenspiel.

Zu meiner Art zu fotografieren:
Ich bearbeite keines meiner Fotos nach – die sind so „wie sie aus dem Kasten kommen“. Das einzige was ich mache, ist sie zuzuschneiden und einen Rahmen rundherum zu setzen.
Meine kleine Digital-Kamera ist rosa und heißt Nikon S1. Mehr Infos gibt’s dazu nicht, da ich mich für diesen Technikschnickschnack nicht wirklich interessiere – ja so was gibt’s. Manchmal gibt’s auch einfach schlichte Handy-Fotos mit meinem Samsung Galaxy S7 Phone aufgenommen.

So, das wär’s für heute. Danke, fürs Vorbeischauen bei mir. Habt noch einen schönen Restsonntag mit viel Ruhe und Gemütlichkeit.

Alles Liebe
Sophie

 

Advertisements
MALEN

MALEN 14.18 – o.T.

20180722_ornamente

o.T.
STAEDTLER und FABER-CASTELL Fineliner auf Tuschepapier
© Sophie Atheo


MALEN 13.18 – Mandala

Diashow meiner Bilder


 

OHRENSESSEL-GEDANKEN

OHRENSESSEL-GEDANKEN 14.18 – Schuldig

 

So viel habe ich mir vorgenommen … zu viel. Wenn ich darüber nachdenke, was ich alles in meinem Leben noch machen will, wird mir bewusst, dass ich da noch sehr lange leben müsste. Und das ist rein faktisch nicht mehr möglich.

Den Schluss, den ich daraus ziehe, ist, dass ich mich reduzieren muss … in allem. Vor allem in all meinem Wollen. Die Ordnung und Struktur, die ich auf meinem Blog habe, vermisse ich in meinen Gedanken und in meinem gesamten Leben. Da ist alles in Unordnung geraten.

Am meisten Unordnung in mir entsteht dadurch, dass ich das was ich in meinem Inneren bin, nicht nach außen lebe oder noch nicht leben kann. Ich mache allen meinen mir nahestehenden Menschen etwas vor und tue so als ob.

Ich hasse mich dafür. Sehr sogar. Ich fühle mich schuldig.

Ich hasse mich dafür, dass ich es nicht schaffe, endlich den schon längst unterschriebenen Ausstiegsbrief aus der Sekte der Zeugen Jehovas zur Hand zu nehmen und ihn abzuschicken bzw auch meinen Mann davon in Kenntnis zu setzen.

Dass ich damit alle meine Freunde vor den Kopf stoße, weiß ich. Und dass ich dadurch auch meinen gesamten Freundeskreis verlieren werde, weiß ich auch genau.

Ich habe Angst vor der Endgültigkeit und diesen Folgen, wenn ich meine Entscheidung nach außen trage.

„Schuldig – schuldig – schuldig…“, so hämmert es in meinem Kopf, Tag für Tag und Nacht für Nacht.

„Ich muss dem ein Ende setzen, es gibt nur mehr den Weg nach vorne“, denke ich. Genau am 1. Dezember 2017 habe ich mich doch schon innerlich von der Sekte abgewendet.

Nun fasse ich einen Entschluss:

Bis zum 1. Dezember 2018 muss mein Vorhaben durchgeführt sein…

Jetzt gerade auch, nach dem ich gestern das Buch von Silvia Lackner „Die Psychologie der Zeugen Jehovas“ gelesen habe, fühle ich mich noch mehr bestärkt in meinem Entschluss.

Ich denke bis dahin kann meine innere und von nun an selbst bestimmte Persönlichkeit noch so wachsen, dass ich dann die Kraft habe, diesen neuen Weg zu gehen…


OHRENSESSEL-GEDANKEN 13.18 – Kraft aus der Erinnerung


 

MOMENTAUFNAHMEN

MOMENTAUFNAHME 12.18

 

Hallo ihr Lieben!

Wie geht es euch?

Es ist wieder einmal Zeit für mein persönliches Protokoll des heutigen Augenblicks:

Wie ist das so, gerade jetzt? Was beschäftigt mich?

Gerade jetzt, in diesem Augenblick…

  • denke ich… oh … heute habe ich aber wenig geschlafen. Bin erst so gegen 1.30 Uhr ins Bett und schon wieder auf… ;)
  • freue ich mich… sehr über meine ganz lieben neuen und sehr persönlichen Internet-Kontakte.
  • habe ich Angst… davor, nicht mehr genug Zeit zu haben, um alle meine Bücher und alle Bücher die ich noch lesen will zu lesen.
  • mag ich… meine neuen Wandschmuck-Spiegelschmetterlinge.
  • mag ich nicht… dass der Tag immer so kurz ist.
  • fühle ich mich… eigentlich schon ganz gut nach meiner Brust-OP. Am Montag zeigt sich, wie es weiter geht.
  • trage ich… ein weißes T-Shirt und meine kuschelige graue Trainingshose.
  • brauche ich… jetzt mal was zu trinken. Also … bis gleich …
  • höre ich… vorwiegend Paloma Faith.
  • lese ich… von Sebastian Fitzek „Der Seelenbrecher“. Huuuu schaurig…
  • trinke ich… heißes Zitronenwasser … hmmmm … löscht gut den Durst.
  • vermisse ich… die Denk- und Merkkraft, die ich in meiner Jugend noch hatte.
  • schaue ich… nicht gerne TV.
  • träume ich… vom Bergsteigen und dem unbeschreiblichen Gefühl, wenn man einen hohen Berg erklommen hat und die Aussicht genießen kann. Da werden viele Probleme zu Problemchen und man kann so herrlich abschalten.
  • bin ich sehr dankbar dafür, dass… ich so wunderbare Ärzte und neue Freunde habe.
  • ist mein nächstes Ziel… mich mehr zu organisieren und dann auch mehr zu fokussieren. Die Zeit ist ja endlich, die wir zur Verfügung haben auf dieser Erde. Wurde mir grade in den letzten Tagen umständehalber ziemlich bewusst.
  • bin ich glücklich, weil… ich Glück im Unglück habe ;)
  • male ich… gerne mit meinen neuen Glitzer-Gel-Stiften.
  • häkle ich… an meiner Granny-Square-Decke für mein Mutterle. Bin schon ein gutes Stückerle vorwärts gekommen.
  • suche ich… Ordnung in mein derzeitiges Chaos zu bringen ;)

—–

So, das wär’s für den Moment.

Nun wünsche ich euch allen einen wunderbaren Morgen, so wie ihr euch das vorstellt. Allen anderen wünsche ich viel Kraft und Mut fürs Weitermachen.

Also, alles Liebe
von eurer
Sophie


MOMENTAUFNAHME 11.18


 

ZITATE

ZITAT 20.18 – Hans Kruppa

Hallo ihr Lieben!
Wunderschönen guten Morgen!

Ich hab mich wieder. Nach Tagen des Chaos‘ und Wirrwars bin ich heute gut ausgeruht und guter Dinge aufgewacht.

Und nun möchte ich mich an dieser Stelle ganz ganz herzlich bei Euch allen bedanken für eure lieben Kommentare die mir sehr viel Kraft und auch Trost gespendet haben in den letzten Tagen. Ihr habt mich so was von überrascht mit eurer herzlichen Anteilnahme. Vielen Dank dafür!

Und hier mein heutiges Zitat:

20180624_zitat_kruppa

In diesem Sinne: Lebt eure Träume! Die Zeit ist begrenzt. Ich versuche es auch!

Alles Liebe und einen schönen Sonntag
wünscht euch
eure
Sophie


ZITAT 19.18 – Voltaire


 

KURZE ZEILEN

KURZE ZEILEN 1.18 – Ich geh‘ einfach

 

Ich geh einfach
aus dem Dach
der Manipulation
es reicht schon.

Ich geh einfach
mach meine Sach‘
weg von dir
hin zu mir.

Ich geh einfach
und ich lach‘
über mich
und über dich.

Ich geh einfach
ohne Sach‘
weg von Hieben
hin zum Lieben.

Ich geh einfach
ohne Rach‘
ohne Sach‘
und ohne Krach.

 

© Sophie Atheo
OHRENSESSEL-GEDANKEN

OHRENSESSEL-GEDANKEN 13.18 – Kraft aus der Erinnerung

 

Stille.

Mit geschlossenen Augen liege ich da und denke an die letzten Tage. Ein Durcheinander an Gefühlen hat mich hin und her gerissen. Von einem Arzttermin zum nächsten bin ich gelaufen. Und nun …

Still ist es im Raum.

In meinem Inneren vibrieren die Zellen und es ist so als ob ein Sog mich nach unten zieht.

Nein, das will ich nicht zulassen.

Stille.

Es dröhnt in meinen Ohren und der Gedankenstrom reißt nicht ab.

In der Ferne höre ich Kinderlachen … unbeschwertes Kinderlachen. Wo ist die Zeit der Unbeschwertheit geblieben? … Es ist schon sehr lange her, dass ich derartiges fühlen konnte. Oder lässt sich das Erwachsensein mit Unbeschwertheit einfach nicht verbinden?

Stille.

Die Stille umfängt mich und wirkt auf meinen Gedankenstrom beruhigend. Das Dröhnen in den Ohren nimmt ab.

Ich höre einen Uhu in der Ferne. Schuhuu. Schuhuu.

Ich erinnere mich nun doch an eine Zeit der Unbeschwertheit im Erwachsenenalter. Es war ein Sommer, schon längst vergangen, aber immer noch lebhaft in der Erinnerung verweilend. In diesem Sommer war ich jedes Wochenende in den Bergen. Mit jedem Höhenmeter, den ich bezwungen habe, nahm die Leichtigkeit zu. Es war so, als ob ich buchstäblich aus allen Problemen herausgestiegen war. Und ich erinnere mich, war der Berg bezwungen, kam unbeschreibliche Kraft in meinen Körper zurück. Federleicht fühlte ich mich dann, während des Abstiegs.

Stille.

Allein die Erinnerung an diesen aktiven Sommer gibt mir schon Kraft. Ich erinnere mich an die lauen Winde am Fuß der Berge, die durch die Blätter des Waldes rauschten. Oder an den röhrenden Hirschen, der sich anhörte wie ein brüllender Bär. Aber auch an die Stille auf einem Berggipfel, den ich ganz alleine erklomm. Nur ein paar Bienen unterbrachen mit ihrem Gesumme die Ruhe des Ortes.

Stille.

Ich atme tief ein und aus und erkenne, dass auch eine Erinnerung Kraft und Mut geben kann…

 


OHRENSESSEL-GEDANKEN 12.18 – Mutlos

OHRENSESSEL-GEDANKEN 14.18 – Schuldig